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04Sep

Grünes Büro bis zur Wahl regelmäßig geöffnet

Im Grünen Büro, Obere Straße 39 in Verden stehen bis zur Wahl am 11.09.2011 der Landratskandidat und Mitglieder von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN auch weiterhin regelmäßig für Bürger und Bürgerinnen zum Gespräch bereit.

Martin Deter „Landratskandidat zum Anfassen“ öffnet jeden Montag- und Freitagvormittag von 10:00 – 13:00 Uhr für Themen und Ideen aller Art das grüne Büro. Einer seiner Themenschwerpunkte ist die erneuerbare Energie, zu dem er Tipps und Wissenswertes berichten kann.

Für die Themen Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie und Faire Kommune findet sich in Rasmus Grobe der richtige Ansprechpartner. Er ist bis zur Wahl jeden Mittwochnachmittag in der Zeit von 16:00 – 18:30 Uhr im grünen Büro anzutreffen.

Mittwochvormittag von 10:00 – 13:00 Uhr ist das Büro durch die Mitarbeiterin des Kreisverbands Verden besetzt.

Jeden Donnerstag von 17:00 – 19:00 Uhr steht nach wie vor Ulla Schobert für Anregungen und Fragen zur Kreistagspolitik zum Gespräch bereit. Sie ist als Mitglied im Sozialausschuss spezialisiert auf sozialpolitische Fragen. Ein besonderes Augenmerk legt sie dabei auf
frauenpolitische Themen.

Im Bereich Frauen- und Bildungspolitik will auch Marta Wilkowska, Vorstandsmitglied der Freien Schule, Akzente setzen. Sie kandidiert für den Verdener Stadtrat. Bürger und Bürgerinnen haben die Möglichkeit am Freitag, dem 02.09. mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Am Samstag, den 03.09. um 15:00 Uhr ist das grüne Domizil außerdem Start- und Zielpunkt einer Stadtführung, die Heinrich Wessel und Martin Deter anbieten.

Das Büro ist, während der Sprechzeiten, telefonisch unter der Nummer 01 76 / 99 32 54 58 zu erreichen.

Weitere Öffnungszeiten werden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über einen Aushang in ihrer neuen Kontaktstelle und die lokale Presse bekannt gegeben.

30Aug

Ute Barth-Hajen kandidiert für die Grünen

“Meckern alleine hilft nicht,
man sollte selber aktiv werden”

Countdown zur Kommunalwahl: Soziales Engagement und Auftritt bei “X-Faktor” – Ute Barth-Hajen kandidiert für die Grünen

Von Ralf Michel
Achim. Die Arbeit in einem Gremium des Stadtrates kennt Ute Barth-Hajen schon. Seit zwei Jahren sitzt sie als externes Mitglied für die Grünen im Sozialausschuss. An die Umgangs-formen der Politiker untereinander musste sie sich erst gewöhnen – “die sind manchmal ziemlich ruppig” -, aber abschrecken konnte sie das nicht. Im Gegenteil: Bei der Kommunal- wahl im September tritt die 49-Jährige als Kandidatin der Grünen an.

Politisch interessiert war die gebürtige Auricherin schon immer, stammt aus einer Arbeiterfamilie, ein “roter Haushalt”, wie sie selbst sagt. Da gehörte die kritische Begleitung der Regierungspolitik, insbesondere die unter Bundeskanzler Helmut Kohl, sozusagen dazu. Und neben Kritik und Schimpferei ab und an auch durchaus mal ein Gedanke: “Meckern allein hilft nicht, man sollte selber aktiv werden.” Genau dies setzt Ute Barth-Hajen seit einiger Zeit Stück für Stück für sich um. Wobei der eigentliche Impuls nicht der Sitz im Sozialausschuss war, sondern die Arbeit für die Achimer Tafel. Die 49-Jährige war vor vier Jahren eine der Triebfedern beim Aufbau der Hilfseinrichtung, die Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt. “Da liegt so viel im Argen, da herrschen noch so viele Vorurteile und Unwissenheit”, sagt Barth-Hajen, die 2. Vorsitzende des Trägervereins ist, und macht kein Hehl daraus, dass der soziale Bereich ganz sicher einer ihrer Schwerpunkte sein wird, so sie denn in den Stadtrat gewählt wird.


Ute Barth-Hajen hat die „Achimer Tafel“ mit auf- gebaut,
eine Hilfseinrichtung, die Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt.
Ein weites Feld für soziales Engagement: „Da liegt viel im Argen,
da herrschen noch so viele Vorurteile und Unwissenheit.“

 

 

 FOTO: BUTT
Bei den Grünen, deren Parteibuch sie (noch) nicht hat, fühlt sie sich gut aufgehoben, “weil sie sehr viele meiner Themen vereinen und sehr vielseitig arbeiten”. Auch die Toleranz innerhalb der Partei begrüßt sie ausdrücklich – “da konnte zum Beispiel im Rat auch jemand gegen den Kreisverkehr stimmen” – und sieht bei den Grünen nicht so erstarrte Strukturen. “Ich glaube, da hat man mehr Raum sich zu entfalten, da ist es okay, auch mal einen ganz anderen Weg zu gehen.” Vielleicht sei dies ein genereller Vorteil der kleineren Parteien: “Man hat nicht so einen schwerfälligen Apparat, ist beweglicher.”

Wichtig ist ihr dabei, mehr Transparenz in die politische Arbeit zu bringen. “Dass es den Bürgern auch verständlich wird, warum etwas so und nicht anders gemacht wird.” Derzeit sei vieles im Stadtrat für Außenstehende oft nicht mehr nachvollziehbar. Die Sitzungen der politischen Gremien kämen ihr vor wie Schauveranstaltungen, die vorab innerparteilich längst entschieden seien. Ziel von Ratsarbeit müsse eine ganz andere Akzeptanz sein. “Da darf nicht jeder immer total bei sich bleiben, es muss um den Konsens gehen und darum, dass die Leute das Gefühl haben, sie sind dabei.”

Wozu für Barth-Hajen aber auch gehört, dass sich der Bürger selbst informiert. “In einer Stadt wie Achim passiert nichts von jetzt auf sofort.” Da gäbe es immer einen langen Vorlauf mit Anträgen, Sitzungsvorlagen und Diskussionen in unterschiedlichen Gremien. Am Ende eines solchen Prozesses das Ergebnis zu kritisieren, sei einfach. “Vielleicht muss man sich vorher einfach mal aufraffen und zu so einer langweiligen Sitzung gehen, wenn man etwas ändern möchte.

” Apropos “was ändern”: “Ich finde, die Stadt Achim sollte ihre Kapazitäten viel mehr nutzen”, schwenkt Ute Barth-Hajen zu einem zweiten Punkt über, der ihr neben dem sozialen Bereich besonders am Herzen liegt – die Stadtentwicklung. “Stadt am Fluss” würde hierbei ein Stichwort für sie lauten. “Und warum nicht mal über einen Platz für Wohnmobile nachdenken?” An dieser Stelle blitzt ihre kurzzeitige Tätigkeit für die Tourismus-Information in der damaligen Achimer Stadtmarketinggesellschaft durch. Ursprünglich gelernt hat Ute Barth-Hajen Schauwerbegestalterin, worunter man unter anderem das Dekorieren von Schaufenstern oder auch Läden versteht. Derzeit arbeitet sie als Vorstandsassistentin bei den Grünen auf Kreisebene.

Und dann ist da noch eine große Liebe, die die Mutter zweier erwachsener Kinder auszeichnet: die Musik. Ute Barth-Hajen ist Sängerin, tritt sowohl als Solistin als auch mit einer Gruppe auf. Ein Hobby, das ihr fast zu landesweiter Berühmtheit verholfen hätte. Auf Anregung eines Musikredakteurs hat sie bei der Casting-Show “X-Faktor” mitgemacht und es mit ihrer Jazz-Darbietung immerhin mehrere Runden weit gebracht (inklusive ausdrück-lichem Lob von Promi-Jurorin Sarah Connor). Bis in die Fernsehsendung hat es letztlich dann doch nicht geklappt, aber eine spannende Erfahrung sei es trotzdem gewesen, lacht die 49-Jährige.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kurier Seite: 1 Datum: 30.08.2011

30Aug

Kritik und Unterstützung für Energiepark

Kritik und Unterstützung für Energiepark

Fritz Greimann möchte die Raketenstation Embsen umgestalten 
Gespräch mit Oytener und Achimer Grünen

Von Ulrich Tatje Achim/Oyten.

Am liebsten möchte Fritz Greimann (74), Eigentümer der 100000 Quadratmeter großen ehemaligen Raketenstation auf der Grenze zwischen Embsen und Oyten, auf dem Gelände einen Energiepark bauen. Mit Windrädern, einer Biogasanlage und ergänzenden Photovoltaik-Modulen. Der Syker Unternehmer weiß aber um die Schwierigkeiten. “Wir bauen das, was man uns genehmigt”, sagte Greimann bei einem Informationsgespräch mit Grünen aus Achim und Oyten. Die Greimann & Lorenz Grundstücks und Verwaltungs GbR hatte im Mai bei der Zwangsversteigerung des Geländes den Zuschlag bekommen. Seit zwei Jahren arbeiteten er und seine Mitstreiter an dem Projekt, sagte Greimann am Mittwoch bei einem Ortstermin mit grünen Kommunalpolitikern aus Achim und Oyten. Er wisse dank eines umfangreichen Gutachtens genau über die 1968 gebaute und 25 Jahre später außer Betrieb gegangene Raketenstation Bescheid. Jetzt sei er dabei, das Gebiet neu zu beplanen.

Die Gemeinde Oyten und die Stadt Achim hatten geplant, die ehemalige Raketenstation in ein großes, gemeinsames Gewerbegebiet zu integrieren. Rund ein Viertel der Greimann-Immobilie liegt auf Oytener Gebiet. Er wäre bereit, diesen Teil abzugeben, “uns reichen die restlichen 73000 Quadratmeter”, sagte Greimann am Mittwoch. Die Gewerbegebietspläne auf Achimer Seite seien gescheitert, weil die Stadt die notwendigen Grundstücke nicht kaufen konnte, erklärten die Grünen-Politiker.

Windenergie sei sehr lukrativ, so Greimann, ebenso wie Biogas. Dem Bau von Windrädern auf dem Gelände steht aber das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises entgegen, wonach ein Mindestabstand von drei Kilometern zwischen einzelnen Windparks einzuhalten ist. Die bestehenden Windräder hätten Bestandsschutz, erklärte der Kreistagsabgeordnete Axel Eggers. Dann werde es höchste Zeit umzudenken, regte der Achimer Ratsherr Michael Schröter an. Denn das RROP stamme noch aus der Zeit vor Fukushima. “Machen Sie Ihre Kalkulation erstmal ohne Windkraft”, riet Eggers dem Unternehmer, zumindest mal für die nächsten zehn Jahre bis zu einer Neuauflage des RROP.

Für die Biogas-Anlage, sagte Greimann, habe er sich bereits die Genossenschaft Heidesand in Scheeßel mit ihren 800 Mitgliedern ins Boot geholt. Die Landwirte sollen die Grundstoffe für die Anlage liefern. Ob Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen, Holzhackschnitzeln oder Abfällen produziert werde, ließ Greimann offen. Er möchte mit den Kommunen und Behörden still und harmonisch zu einem Ergebnis kommen, erläuterte er seine Strategie, “nicht auf die aggressive Art”. Notfalls, ergänzte er, könne er aber auch anders. Er möchte die Interessen der Landwirte berücksichtigen und bürgernahe Beteiligungen an der Anlage anbieten. Der Investor, der früher eine Spedition geleitet hat, griff die Kritik auf, die Biogasanlage könnte zu groß sein und eine sogenannte Vermaisung der Landschaft auslösen. Er könne sich einen Betrieb “mit verschiedenen Rohstoffen” vorstellen und zeige sich auch nicht abgeneigt, über die Verarbeitung von Tierabfällen nachzudenken, die nach Ansicht Michael Schröters eine hohe Energiedichte aufwiesen.

Er habe sich noch nicht festgelegt, wie die Biogasanlage betrieben werden soll. “Wenn wir wissen, was genehmigt wird, geht das Rechnen los”, gab sich Greimann offen, “wir gehen hier nicht mit der Brechstange ran.” Er könne mit grundsätzlicher Unterstützung der Grünen rechnen, fasste Axel Eggers das Meinungsbild zusammen, allerdings “müssten Sie an vielen Stellen noch konkreter werden.” Die Biogasanlage sei wegen ihres Dauerbetriebes eine reizvolle Alternative zu herkömmlichen Kraftwerken, so Michael Schröter, sie habe aber auch eine Reihe negativer Seiten.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kurier Seite: 1 Datum: 26.08.2011

25Aug

Mit grüner Energie für Ottersberg

Da ham wir den Salat!

In der brandneuen Ausgabe des “Grünen Salats” haben die Grünen der Ortsgruppe Ottersberg eine Menge interessanter Informationen zusammegestellt. Was steht drin?

  • Rückblick auf die nun fast vergangene Wahlperiode
  • Einsatz für ein atomstomfreies Otetrsberg
  • Alle KandidatInnen mit Foto
  • Patient: Otterstedter See
  • Sonntagsverkauf in Fischerhude
  • Verkehr in Fischerhude
  • Vogel des Jahres 2011
  • Auszüge aus den kommunalpolitischen Überlegungen für 2011-2016

Neugierig geworden? Dann einfach auf diesen Link klicken ->
Mit grüner Energie für Ottersberg

Rolf Dohrmann

 

19Aug

Grüner Frühschoppen in Borstel

4. September 2011
11:00bis14:00

Sonntag, dem 04. September, von 11 bis 14 Uhr

Im Borsteler Hof, Borsteler Dorfstr. 3-5

Teilnehmer:

  • Landratskandidat Martin Deter
  • Kreistagskandidatin Ulla Schobert
  • Stadtratskandidatin Gesine Ahlers
  • Ortsratskandidaten Reinhard Witt und Werner Meincke

Vor allem alle Borsteler sind herzlich eingeladen!

17Aug

Von Verden nach FAIRden

Veranstaltung mit Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe / Grüne wollen Verden zu nachhaltiger und fairer Kommune entwickeln

Von links nach rechts: Gesine Ahlers, Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Stadtrat; Thilo Hoppe, MdB; Martin Deter, Landratskandidat; Rasmus Grobe, Sprecher Kreisverband und Stadtratskandidat (Foto: Werner Meincke)

Die Grünen wollen für Verden eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln, die soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte umfasst. Wichtig ist ihnen dabei aber die Berücksichtigung der globalen Zusammenhänge. Dazu passte die Veranstaltung, die der Grüne Ortsverband am Dienstagabend im Liekedeeler organisiert hatte: der Grüne Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe (Aurich) berichtete über Möglichkeiten von Kommunen, im Bereich kommunaler Entwicklungszusammenarbeit und Fairem Beschaffungswesen aktiv zu werden.

“Wir werden im nächsten Jahr wieder viel über Nachhaltige Entwicklung hören und auch die Kommunen werden gefragt werden, welchen Beitrag sie dabei leisten,” sagte Grünen-Kreisverbandssprecher und Stadtratskandidat Rasmus Grobe in seiner Einleitung. Im kommenden Jahr jährt sich zum zwanzigsten Mal die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio, wo erstmals die Themen Entwicklung und Ökologie zusammen gebracht und mit der Agenda 21 ein Fahrplan für globale nachhaltige Entwicklung beschrieben wurde. Gerade Kommunen komme dabei eine wichtige Rolle zu. Hierbei sei es aber wichtig, die globalen Zusammenhänge zu berücksichtigen. So war es dann auch Thilo Hoppes Anliegen, diese Zusammenhänge nochmal deutlich zu machen. weiterlesen »

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