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30Aug

Kritik und Unterstützung für Energiepark

Kritik und Unterstützung für Energiepark

Fritz Greimann möchte die Raketenstation Embsen umgestalten 
Gespräch mit Oytener und Achimer Grünen

Von Ulrich Tatje Achim/Oyten.

Am liebsten möchte Fritz Greimann (74), Eigentümer der 100000 Quadratmeter großen ehemaligen Raketenstation auf der Grenze zwischen Embsen und Oyten, auf dem Gelände einen Energiepark bauen. Mit Windrädern, einer Biogasanlage und ergänzenden Photovoltaik-Modulen. Der Syker Unternehmer weiß aber um die Schwierigkeiten. “Wir bauen das, was man uns genehmigt”, sagte Greimann bei einem Informationsgespräch mit Grünen aus Achim und Oyten. Die Greimann & Lorenz Grundstücks und Verwaltungs GbR hatte im Mai bei der Zwangsversteigerung des Geländes den Zuschlag bekommen. Seit zwei Jahren arbeiteten er und seine Mitstreiter an dem Projekt, sagte Greimann am Mittwoch bei einem Ortstermin mit grünen Kommunalpolitikern aus Achim und Oyten. Er wisse dank eines umfangreichen Gutachtens genau über die 1968 gebaute und 25 Jahre später außer Betrieb gegangene Raketenstation Bescheid. Jetzt sei er dabei, das Gebiet neu zu beplanen.

Die Gemeinde Oyten und die Stadt Achim hatten geplant, die ehemalige Raketenstation in ein großes, gemeinsames Gewerbegebiet zu integrieren. Rund ein Viertel der Greimann-Immobilie liegt auf Oytener Gebiet. Er wäre bereit, diesen Teil abzugeben, “uns reichen die restlichen 73000 Quadratmeter”, sagte Greimann am Mittwoch. Die Gewerbegebietspläne auf Achimer Seite seien gescheitert, weil die Stadt die notwendigen Grundstücke nicht kaufen konnte, erklärten die Grünen-Politiker.

Windenergie sei sehr lukrativ, so Greimann, ebenso wie Biogas. Dem Bau von Windrädern auf dem Gelände steht aber das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises entgegen, wonach ein Mindestabstand von drei Kilometern zwischen einzelnen Windparks einzuhalten ist. Die bestehenden Windräder hätten Bestandsschutz, erklärte der Kreistagsabgeordnete Axel Eggers. Dann werde es höchste Zeit umzudenken, regte der Achimer Ratsherr Michael Schröter an. Denn das RROP stamme noch aus der Zeit vor Fukushima. “Machen Sie Ihre Kalkulation erstmal ohne Windkraft”, riet Eggers dem Unternehmer, zumindest mal für die nächsten zehn Jahre bis zu einer Neuauflage des RROP.

Für die Biogas-Anlage, sagte Greimann, habe er sich bereits die Genossenschaft Heidesand in Scheeßel mit ihren 800 Mitgliedern ins Boot geholt. Die Landwirte sollen die Grundstoffe für die Anlage liefern. Ob Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen, Holzhackschnitzeln oder Abfällen produziert werde, ließ Greimann offen. Er möchte mit den Kommunen und Behörden still und harmonisch zu einem Ergebnis kommen, erläuterte er seine Strategie, “nicht auf die aggressive Art”. Notfalls, ergänzte er, könne er aber auch anders. Er möchte die Interessen der Landwirte berücksichtigen und bürgernahe Beteiligungen an der Anlage anbieten. Der Investor, der früher eine Spedition geleitet hat, griff die Kritik auf, die Biogasanlage könnte zu groß sein und eine sogenannte Vermaisung der Landschaft auslösen. Er könne sich einen Betrieb “mit verschiedenen Rohstoffen” vorstellen und zeige sich auch nicht abgeneigt, über die Verarbeitung von Tierabfällen nachzudenken, die nach Ansicht Michael Schröters eine hohe Energiedichte aufwiesen.

Er habe sich noch nicht festgelegt, wie die Biogasanlage betrieben werden soll. “Wenn wir wissen, was genehmigt wird, geht das Rechnen los”, gab sich Greimann offen, “wir gehen hier nicht mit der Brechstange ran.” Er könne mit grundsätzlicher Unterstützung der Grünen rechnen, fasste Axel Eggers das Meinungsbild zusammen, allerdings “müssten Sie an vielen Stellen noch konkreter werden.” Die Biogasanlage sei wegen ihres Dauerbetriebes eine reizvolle Alternative zu herkömmlichen Kraftwerken, so Michael Schröter, sie habe aber auch eine Reihe negativer Seiten.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kurier Seite: 1 Datum: 26.08.2011

30Jul

Treffen beim Ottersberger Bahnhof – ein Beispiel wie Wirtschaft, Kultur und Soziales zusammenpassen

Bei einem Treffen beim Ottersberger Bahnhof zeigten sich der grüne Landratskandidat Martin Deter und  die Spitzenkandidatin für den Wahlbereich Ottersberg/Oyten Karin Labinsky-Meyer beeindruckt über die Sanierung des Daches des Baudenkmales Ottersberger Bahnhofes.  Die Initiative für neues Wohnen hat gemeinsam mit dem Altbürgermeister Rebentisch (CDU) und anderen engagierten Menschen die Dachsanierung auf den Weg  gebracht.

Dieser Weg war steinig, machte Herr Rebentisch deutlich und er fühlte sich nicht immer vom Kreistag unterstützt . Bei der Grünen Kreistagsfraktion war es allerdings von Beginn  an klar: Nur mit einer Sanierung des Daches ist das über hundertjährige Baudenkmal zu retten. Ende gut alles gut:  Der Kreistag bewilligte 7000,– Euro und eine Ausfallbürgschaft von 17.000 Euro. Der Landratskandidat  konnte sich überzeugen wie Sanierungsarbeiten  am Dach voranschreiten mit viel Eigenhilfe  und den heimischen Handwerksbetrieben.

„Das ist sehr gut angelegtes Geld” fand Martin Deter  und wunderte sich über die restriktive Haltung der Kreisverwaltung. In dem alten Bahnhof leben seit 20 Jahren immer wieder junge Menschen, denen der Verein Wohnungen zu günstigen Mieten  zur Verfügung stellt. Viele Künstler/innen leben hier  unter einem Dach: Maler, Schauspieler, Musiker. „Es ist ein Kreativpool”, der in den Lankreis und  über den Landkreis hinaus strahlt”, so Labinsky-Meyer. Martin Deter machte deutlich, dass hier grüne Kulturpolitik lebendig ist. Die Grünen wollen eine Identitäts- und sinnstiftende Kultur. Kulturinitiativen werden eher als lästige Antragssteller wahrgenommen, nicht als Träger wertvoller Beiträge heimischer Kultur. Die bisherige Förderung nach dem Gießkannenprinzip  wollen die Grünen ändern. Stattdessen soll ein kulturpolitischer Ratschlag initiert werden, in dem sich Vereine, engagierte Einzelpersonen,  Gemeinden und Institutionen treffen, um zu klären, ob es eine gemeinsame kulturelle Bedeutung  für den gesamten Landkreis gibt. Der kulturelle Ratschlag  soll Kriterien entwickeln. nach denen Kulturförderung auf Kreisebene in Zukunft bewilligt wird.

Das nächste Treffen mit dem Landratskandidaten Deter und der Kreistagskandidatin Labinsky-Meyer wird mit den Kandidaten der Grünen für den Rat in Oyten und Interessierten stattfinden. Der Termin ist Samstag, der 13.August 2011 ab 10.00 Uhr beim Einkaufszeintrum am Wehlacker. Die grünen Kandidaten/innen für den Rat der Gemeinde und Interessierte freuen sich auf anregende Diskussionen und Ideen.

Ottersberger Bahnhof Martin Deter Karin Labinsky-Meyer

16Mrz

Bericht Ortsverbandssitzung Oyten

Kommunalwahl 11.September 2011: Mehr Grün ins Oytener Rathaus

Auf ihrer letzten Ortsverbandssitzung standen Vorstandswahlen und der Hauptschwerpunkt die Kommunalwahl am 11. September 2011 auf der Tagesordnung. Kreistagsabgeordnete Karin Labinsky-Meyer erinnerte an die Schrecken dieses Tages von 2001 in New York und wies auf die aktuellen Schrecken in Japan hin. Die Oytener Grünen sind tief bestürzt über die Ereignisse in Japan. Atomreaktorkatastrophen, Tsunami und Erdbeben. Leider bestätigt sich: Atomenergie ist nicht beherrschbar! Der grüne Kampf gegen diese menschenverachtende Technik geht weiter. Die Oytener Grünen werden sich an Mahnwachen und Hilfsaktionen beteiligen. Sie werden weiter erneuerbare Energien vorort einfordern. Den Aufschlag machte Ratsfrau Christine Hempel. Sie plädierte für einen Antrag an die Gemeinde, sich an der Stromausschreibung des Kreises zur Versorgung durch Ökostrom in der Kommune zu beteiligen. Der Ortsverband begrüßte diesen Antrag ausdrücklich! weiterlesen »

03Nov

Kreisgrüne trafen Bürgermeister zur Errichtung einer IGS Oyten

Oyten. Der Rat hat sich für eine integrierte Gesamtschule in Oyten ausgesprochen. Die grüne Kreistagsfraktion, Ratsgrüne und Vertreter der Gesamtschulinitiative berieten gemeinsam mit Bürgermeister Cordes über Orientierungspunkte einer Gründung. „Alle freuten sich darüber, dass in Zukunft auch Kinder unseres Landkreises Verden in einer Gesamtschule lernen können“, so Karin Labinsky-Meyer schulpolitische Sprecherin der Kreisgrünen. „Was Gesamtschulen angeht, bilde der Landkreis Verden einen der wenigen weißen Flecken auf der Landkarte. Im Landkreis Schaumburg hingegen sei die Integrierte Gesamtschule(IGS) schon fast flächendeckend eingeführt. Um so mehr sei der jüngste Einsatz der Oytener für eine solche Schule in ihrem Ort zu loben“, hob der frühere Schulamtsdirektor im Namen der Gesamtschulinitiative am Montagabend hervor. „Bevor es konkret wird und der Landkreis die IGS beantragt, muss eine Elternbefragung organisiert werden,“ erläuterte Manfred Cordes, „Es werde noch einige Zeit ins Land gehen. Auf einer ersten Infoveranstaltung sei das Elterninteresse jedoch beeindruckend gewesen,“ so Cordes.

Ratsfrau Christine Hempel wies darauf hin, dass vor der Elternbefragung dringend die Eltern über die Schulstruktur informiert werden müssen, denn in Niedersachsen gibt es einen Wust aus weiterführenden Schulen. Anstatt das Chaos zu entwirren, plant die Landesregierung nun eine achte Schulform einzuführen: Die Oberschule. „Die Verwirrung bei den Eltern ist groß.“ stimmte Cordes zu : „Hier werden Nebelkerzen gezündet.“ Kreispolitiker Erich von Hofe erläuterte, dass die Oberschule keine Alternative zur IGS darstelle, weil die Kinder wie gehabt ab Klasse fünf entsprechend der bisherigen Schularten aussortiert würden.“

Karin Labinsky-Meyer hielt der Landesregierung vor: “Konsens geht anders! CDU und vor allem die FDP verharrt in IGS – feindlichen Positionen. Die Mogelpackung Oberschule ist kein Zukunftsmodell. Denn immer mehr Eltern wollen für ihre Kinder eine Schullaufbahn, die alle Wege bis zur 10. Klasse offenhält. Der Druck in den Grundschulen steigt. Welche Empfehlung wird ihr Kind erhalten? Welche Chancen hat es für das spätere Leben? Mit welchen Kindern wird ihr Kind jeden Tag spielen? Ebenso macht der Druck am Gymnasium maches Kind krank. Deshalb wünschen Eltern den offenen Weg in einer IGS mit Entscheidung nach der 10.Klasse. Durch das gemeinsame Lernen erreichen viel mehr Kinder einen besseren Schulabschluss,“ so die Kreisgrüne.

22Sep

Heiner Haase in Oyten

26. September 2009
09:30bis11:00

Persönliche Gespräche mit dem Bundestagskandidaten Heiner Haase über grüne Bundespolitik in Oyten am Samstag, den 26. September 2009, von 9:30 – 11Uhr auf dem Parkplatz Combi /Lidl am Wehlacker

Die Oytener Bügerinnen und Bürger können am Samstag , den 26. September 2009 von 9:30- 11Uhr am Wehlacker auf dem Combi/Lidl Parkplatz mit dem Bundestagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Heiner Haase über die Bundespolitik ins Gespräch kommen mit von der Partie sind die Ratsfrauen Doris Gerken und Christine Hempel.

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