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10Aug

Fledermausexkursion im Rahmen der European Bat Night

27. August 2011
20:00bis22:30

mmer am letzten Augustwochenende findet die „Europäische Fledermausnacht“ statt. Ziel ist es hierbei, mit Aktionen über die Lebensgewohnheiten und Jagdtechniken sowie Möglichkeiten zum Schutz der heimischen Fledermäuse zu informieren. Bündnis 90/ Die Grünen setzen in ihrem Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September auf Nachhaltigkeit, zu der auch der  Artenschutz in der Stadt gehört. Wie Artenschutz in der Stadt funktionieren kann, soll deshalb im Rahmen der Europäischen Fledermausnacht am Beispiel der fliegenden Säugetiere dargestellt werden.

Wer die kleinen Nachtkobolde bei ihrer halsbrecherischen Flugakrobatik beobachten, ihre Sprache und Möglichkeiten für den Fledermausschutz kennen lernen möchte, kann an einer Fledermausexkursion unter der Leitung von Landschaftsplanerin Johanna König, Kandidatin für den Verdener Stadtrat, teilnehmen. Der grüne Landratskandidat Martin Deter wird die Exkursion begleiten und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter (johanna.koenig@gruene-verden.de) oder in der Geschäftsstelle Mo, Mi, Fr 10:00 bis 13:00 Uhr, Do und Fr 17:00 bis 19:00 Uhr gebeten.

10Aug

Grünes Büro bietet regelmäßige Kontaktmöglichkeiten.

Mit regelmäßigen Terminen im neu eröffneten, grünen Büro, Obere Straße 39 in Verden gehen der Landratskandidat und Mitglieder von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN auf Tuchfühlung mit ihren Wählerinnen und Wählern. Bis zur Kommunalwahl am 11. September stehen unter anderem der Landratskandidat Martin Deter und die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Ulla Schobert für alle Interessierten zum Gespräch bereit.

Martin Deter „Landratskandidat zum Anfassen“ öffnet jeden Montag- und Freitagvormittag von 10:00 – 13:00 Uhr für Themen und Ideen aller Art das grüne Büro. Als Stadtrat sitzt er im Ausschuss für Stadtentwicklung, im Markt- und Feuerschutzausschuss.

Jeden Donnerstag von 17:00 – 19:00 Uhr nimmt Ulla Schobert Anregungen und Fragen zur Kreistagspolitik entgegen. Sie ist als Mitglied im Sozialausschuss spezialisiert auf sozialpolitische Fragen. Ein besonderes Augenmerk legt sie auch auf frauenpolitische Themen.

Bürgerbeteiligung, Energie & Umweltressourcen und Stadtentwicklung sind die Themen über die die Landschaftsplanerin Johanna König, Kandidatin für den Verdener Stadtrat, jeden Freitagnachmittag von 17:00 – 19:00 Uhr informiert. Ein besonderer Schwerpunkt für sie ist der Artenschutz in der Stadt und wer noch nicht weiß, was die European Batnight ist und wann sie stattfindet, kann auch das bei ihr erfahren.

Mittwochs von 10:00 – 13:00 Uhr treffen Bürgerinnen und Bürger auf die Mitarbeiterin der Grünen Ute Barth-Hajen. Sie hat ein offenes Ohr für alle Belange und leitet sie entsprechend weiter.

Das Büro ist, während der Sprechzeiten, telefonisch unter der Nummer 01 76 /99 32 54 58 zu erreichen. Weitere Öffnungszeiten werden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über einen Aushang in ihrer neuen Kontaktstelle und die lokale Presse bekannt gegeben.

10Aug

Auf dem Weg zur Fairen Kommune (mit MdB Thilo Hoppe)

16. August 2011
19:30bis21:30

Zeit: Dienstag, 16.8.2011

Ort: Liekedeeler im Ökozentrum, Artilleriestr. 6

Die Grünen wollen in der nächsten Ratsperiode eine Nachhaltigkeitsstrategie für Verden auf den Weg bringen. Ein wichtiger Aspekt ist  dabei der Globale Kontext.

Grünen-Bundestagsmitglied Thilo Hoppe arbeitet seit Jahren zu entwicklungspolitischen Fragen und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, wie Kommunen “fair” werden können. Im Rahmen der Veranstaltung wird er den Bogen schlagen von der Verantwortung für eine globale nachhaltige Entwicklung zu konkreten Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, z.B. im Bereich Beschaffungswesen. .

Vorgestellt wird auch, was die Grünen in Verden im nächsten Rat in diesem Bereich vorhaben.

12Jul

Verdener Gespräch: Bürgerbeteiligung macht eine Stadt erst lebendig

Die machen ja doch was sie wollen!“ Diese Stammtischparole zum Einfluss von Bürgerinnen und Bürgern auf die Politik in Deutschland hat in den letzten Monaten für viele Menschen an Bedeutung verloren. Bürgerbewegungen und Proteste haben mittlerweile Einfluss auf politische Entscheidungen. Stuttgart 21 und die Atompolitik sind sicher die deutlichsten Beispiele.

Ganz offensichtlich reicht es vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr alle paar Jahre zur Wahl zu gehen. Sie wollen aktiv mitgestalten. Am 11. September sind in Niedersachsen Kommunalwahlen. Das ist ein guter Anlass einmal deutlich zu machen, welche Beteiligungsformen in der Stadt Verden praktiziert werden.

Alle Ratssitzungen und alle Ausschusssitzungen bis auf den Verwaltungsausschuss sind öffentlich. Vor und nach den Sitzungen gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auf Missstände hinzuweisen. In Fachausschüssen sind externe Experten vertreten: z. B. Eltern, Schüler- und Lehrervertreter im Schulausschuss, ein Vertreter der Umweltverbände im Ausschuss für Straßen und Stadtgrün und der Behindertenbeauftragte im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Vor baulichen Veränderungen oder Erschließungen gibt es Informationsveranstaltungen. Bei neuen Bebauungsplänen oder Änderungen werden diese zusätzlich ausgelegt und die Bürgerinnen und Bürger können ihre Kritik und Bedenken einreichen.

Umfragen und deren fachliche Auswertungen wie kürzlich zum geplanten Radweg an der Eisenbahnbrücke sind eine weitere Form der Bürgerbeteiligung.

Zu anderen Projekten gibt es Arbeitsgruppen, an denen neben Experten auch Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Das war zuletzt bei den Pflasterungs- und Gestaltungsplänen für die Große Straße und den Rathausvorplatz der Fall. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden nach Abschluss im Rat vorgestellt. Die Ratsmitglieder entscheiden allerdings letztendlich nach eigenem Ermessen und sind für diese Entscheidungen natürlich verantwortlich.

Für uns Grüne haben die Ergebnisse der Arbeitsgruppen einen sehr hohen Stellenwert, nicht zuletzt deshalb, weil hier sehr gezielt an einem bestimmten Projekt gearbeitet wird. Für uns ist nicht nachvollziehbar, wie von Seiten der CDU die Ergebnisse und deren Zustandekommen wiederholt ignoriert werden und die ganze Diskussion wieder bei Null beginnen soll. Besonders ärgerlich ist dabei die Tatsache, dass immer Vertreter aller Fraktionen in den Arbeitsgruppen vertreten sind. Für mich stellt das eine Missachtung von Bürgerengagement dar.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass wir Grünen Kritik und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern sehr ernst nehmen und sie bei konkreten Entscheidungen berücksichtigen, soweit sie mit unseren politischen Zielen übereinstimmen. Dabei steht für uns Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit an erster Stelle. Nicht nur im Wahlkampf suchen wir das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.

Wo haben Bürgerinnen und Bürger etwas für die Stadt erreicht? Durch einen Grünen Antrag gibt es einen Behindertenbeirat und einen Behindertenbeauftragten. Durch deren Engagement wird die Stadt nach und nach barrierefrei und damit verbessert sich nicht nur für behinderte Menschen ein Stück Lebensqualität in Verden.

Ein weiteres Beispiel ist die „Stadthalle für alle“. Hier haben engagierte Bürgerinnen und Bürger verhindert, dass die Stadthalle zum Treffpunkt für Nazis wurde.

Das sind zwei ganz besondere Beispiele. Es gibt unzählige weitere, die in der Summe genauso wichtig sind. Sie machen deutlich, wie sinnvoll es ist, sich für seine Stadt einzusetzen.

Es müssen nicht nur große Ziele sein wie der Atomausstieg oder Stuttgart 21. Bürgerengagement ist auch für die Stadt Verden wichtig und kann auf die Politik Einfluss nehmen!

Gesine Ahlers

Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Verdener Stadtrat

25Mai

Grüne rufen zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo am Samstag in Bremen auf

Fahrradtour ab Achim / gemeinsame Bahnanreise ab Verden

Verden/Achim, 25.5.2011. Kurz vor der erwarteten Entscheidung der Bundesregierung zur Zukunft der Atomenergie mobilisieren die Anti-AKW-Bewegung, Umweltverbände und andere gesellschaftliche Gruppen zu Demonstrationen in 20 deutschen Städten, zu denen mehrere zehntausend Teilnehmende erwartet werden. Die Grünen in Achim und Verden rufen zur Teilnahme an der Demonstration in Bremen auf. Aus Achim gibt es sogar eine Fahrradtour dorthin.

“De Umfang der Proteste am Samstag wird mit entscheiden, wie viele Atomkraftwerke wann abgeschaltet werden,” heißt es von den Verdener Grünen. Die Gefahr sei groß, dass die Bundesregierung sich mit einem faulen Kompromiss aus der Affäre ziehe wolle, der am Ende wieder nur den Atomkonzernen nütze. Am Samstag gehe es um den endgültigen Ausstieg – für alle AKWs und so schnell wie möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.anti-atom-demo.de.

Aus Achim startet um 10.00 Uhr ab Rathaus (Baumplatz) eine Fahrradtour in Richtung Bremen, wo die eigentliche Demonstration um 13:00 Uhr am Goetheplatz beginnt. Die Rückfahrt organisiert jeder Mitfahrer selbst.

Ab Verden gibt es eine gemeinsame Bahnanreise um 12.16 Uhr. Zur Organisation von Gruppenkarten werden alle Mitreisenden gebeten um 12:00 Uhr auf Bahnsteig 2 zu sein.

06Mai

Verdener Gespräch: Energiewende! Nicht nur reden – machen

Der Ausstieg aus der Atomenergie und der damit verbundene Beginn der Energiewende sind derzeit in aller Munde. Vertreter nahezu aller politischer Richtungen fordern den Ausbau regenerativer Energieerzeugung. Mitunter wirkt es erstaunlich, wer da noch alles auf den bereits in voller Fahrt befindlichen Zug aufspringt. Doch was müssen wir in Verden eigentlich machen, um wirklich die Energiewende voranzutreiben und nicht nur Lippenbekenntnisse zu verbreiten?

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Verdener Stadtrat hat bereits am 14.10.2008 einen umfassenden Antrag zur Beschlussfassung im Rat der Stadt Verden gestellt. Dieser Antrag beinhaltet unter anderem die Unterstützung der verstärkten Installation von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und Mini-Blockheizkraftwerken (BHKW) in dafür geeigneten Gebäuden und die Steuerung dieser Anlagen über ein virtuelles Kraftwerk. Blockheizkraftwerke, besonders in der Form von Mini-BHKW, sind die ideale Ergänzung zu den erneuerbaren Energieträgern Sonne, Wind und Wasser. Es ist unbestreitbar, dass Energie aus Sonne und Wind nicht ständig und Energie aus Wasserkraft nicht überall verfügbar ist. Solange keine Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien in ausreichender Form zur Verfügung stehen, müssen also Lösungen zur Deckung einer möglichen Lücke geschaffen werden. Diese Lückenfüller müssen schnell hochgefahren werden können und sollten auch schnell wieder abschaltbar sein. Diese Möglichkeit bieten Großkraftwerke nicht. Ein Atom- oder Kohlekraftwerk kann nicht mal eben an- oder abgeschaltet werden. Ein BHKW schon. Es muss also nur dann Strom produziert werden, wenn er tatsächlich benötigt wird und wenn aus erneuerbaren Quellen die ausreichende Menge nicht bereitgestellt werden kann. Da diese Kleinanlagen dezentral, das heißt in der Nähe der Verbraucher, aufgestellt werden können, entfällt auch noch der sehr verlustreiche Transport des Stromes über weitreichende Überlandleitungen. Wenn viele dieser dezentralen Kleinanlagen über eine gemeinsame Leitstelle gesteuert werden können, spricht man von einem virtuellen Kraftwerk. weiterlesen »

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