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Gabriele Wolkenauer-Cesnik

Gabriele Wolkenhauer – Cesnik

Listenplatz 1 (Gemeinderat Kirchlinteln)


Persönliche Daten:Gabriele Wolkenhauer-Cesnik

Geburtsdatum : 27.04.1948
Beruf : Lehrerin / selbstständ. Pädagogin
Familienstand : verheiratet
Kinder : 1 Tochter ( 38 J. ) , 1 Sohn ( 25 J. )

Hobbies : Lesen, Schreiben, Malen, kunsthandw. Gestalten

 

Politische Schwerpunkte

- Schulbildung

- Soziale Kommunikation

 

Schulbildung

In meinem Lernstudio arbeite ich täglich mit Schülern, die Unterstützung brauchen. Nur selten liegen ihre Schwierigkeiten an mangelnder Begabung. Fast immer sind diese in den Defiziten unseres Schulsystems begründet. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter permanentem Leistungsdruck, der zu Ängsten oder Lernverweigerung führt. So ist es besonders wichtig, ihre Lernvoraussetzungen zu verändern.

Das wird an einer Gesamtschule am ehesten möglich. Für diese gilt es sich einzusetzen. Auch die Zusammenarbeit von Grundschule und weiterführenden Schularten lässt zu wünschen übrig. Die Lehrkräfte an Haupt – und Realschule, besonders aber am Gymnasium haben kaum Einblick in den Lernrhythmus an der Grundschule und meistens auch kein Interesse daran.

Die Zusammenarbeit der einzelnen Schulformen muss viel intensiver werden. Nur so können die Schüler in einem gleich bleibenden Rhythmus ohne Brüche in ein Lernen mit Freude hineingeführt werden. Es ist eine neue Lernkultur notwendig, in der Kinder nicht mehr sitzenbleiben oder zurück gestuft werden. Es müssen kleine Klassen mit heterogener Zusammensetzung gebildet werden, in die Kinder mit Beeinträchtigungen mit eingeschlossen sind und nicht ausgegrenzt werden.

Die Unterstützung und Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund muss einen größeren Stellenwert bekommen. Um diesen schulischen Wandel zu ermöglichen, ist die Einstellung von mehr Lehrkräften einerseits und eine viel intensivere pädagogisch – psychologische Ausbildung dieser nötig.

Der Umsetzung dieser Forderungen gilt mein Engagement.

 

Soziale Kommunikation

Nicht allein auf dem Bildungssektor ist eine Kommunikation der einzelnen Zuständigkeitsbereiche viel zu gering. Die Defizite beginnen schon in der Elternberatung. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation sind heute in vielen Familien beide Elternteile berufstätig. Das bedeutet immer eine Doppelbelastung, mit der nicht wenige Eltern überfordert sind. Die Regelung, dass jedem Kind ein Betreuungsplatz zusteht, ist längst noch nicht umgesetzt.

Kommen mit der beginnenden Schulzeit dann Lernschwierigkeiten des Kindes hinzu, sind die meisten Eltern nicht in der Lage ihnen wirklich zu helfen. Häusliche Spannungen verschlimmern dadurch die Lebens – und Lernprobleme des Kindes. Das führt wiederum zu noch größeren Schwierigkeiten in der Familie : ein Teufelskreis.

Nur eine intensive Unterstützung und Beratung von Eltern kann diese Problematik aufbrechen. Dafür gilt es Beratungsstellen einzurichten, die unabhängig von den Jugendämtern sind. Diese sind ohnehin schon jetzt mit ihren Aufgaben aufgrund von Personalmangel restlos überfordert.

Außerdem müssten die Berater zu den Eltern nach Hause kommen, da Hilfe im vertrauten Umfeld viel eher angenommen wird. Zusätzlich zu Unterstützung der Eltern müssen viel stärker als bisher Sozialarbeiter und Sozialpädagogen den Lehrkräften in den Schulen zur Seite stehen.

Auch hierfür möchte ich mich einsetzen.

Meine Erfahrungen aus 18 Jahren Schuldienst und 20 jähriger Selbstständigkeit, die umfangreiche, ganzheitliche Unterstützungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, sowie intensive Elternberatung beinhaltet, werden mir sicher eine gute Hilfe dabei sein mich positiv in die politische Arbeit unseres Gemeinderats einzubringen.

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