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Atomkraft
12Nov

Bus zur Demo in Gorleben am 26.11.

26. November 2011
09:00bis20:00

Gegen den letzten Castor-Transport aus La Hague nach Gorleben Ende November rufen die niedersächsischen Grünen gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen zu kreativen und friedlichen Protesten auf.

Der Zeitplan sieht momentan so aus, dass der Castor am Donnerstag, den 24.11., in Frankreich starten wird. Mit einer großen Südblockade soll versucht werden, den Zug schon im Süden aufzuhalten.

Am Samstag, den 26.11., findet ab 12.30 Uhr eine Großdemonstration in Dannenberg statt.

Die Grünen vom Ortsverband Achim haben dazu einen Bus organisiert. – Abfahrt ab Achim, Bahnhof Nordseite am 26.11. um 09.00 Uhr – Der Bus fährt über Verden und hält um 09.20 Uhr am Bahnhof

Anmeldung für Zustieg in Achim bei Silke Thomas (email: Silke.Thomas@Gruene-achim.de oder Tel 04202 500803 (evtl AB))

Anmeldung für Zustieg in Verden bei Werner Meincke (Tel. 04231-64326 oder meincke.ver@t-online.de)

Je nachdem, wo sich der Zug an diesem Tag befindet, werden eventuell parallel und definitiv im Anschluss daran weitere Widerstandsaktionen statt.

Weitere Informationen: http://www.ausgestrahlt.de/

https://www.x-tausendmalquer.de/

24Jun

Grüne gut für die Kreistagswahl aufgestellt

Martin Deter: „Sehr viel positive Resonanz“ / Entschlosseneres Auftreten von Bundespartei bei Atompolitik gefordert

Verden/Landkreis. Der Grüne Kreisverband hat am Mittwoch auf seiner Kreismitgliederversammlung in Langwedel die Listen für die Kreistagswahl am 11. September aufgestellt und die Eckpunkte des Wahlprogramms für die Kreistagswahl beschlossen. Auf der Versammlung berichtete Martin Deter anschließend von zahlreichen positiven Erfahrungen bei seinem Landratswahlkampf. Mit Hinblick auf die am Samstag in Berlin stattfindende Bundesdeligiertenkonferenz stimmte der Kreisverband am späten Abend für ein entschlosseneres Auftreten der Bundespartei bezüglich der von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwürfe zum Atomausstieg.

Mit ihren Listen sei die Partei sehr gut für die Kreistagswahl aufgestellt,“ so Ulla Schobert, Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Kreisvorstands. Nie zuvor habe die Partei so viele Kandidatinnen und Kandaten aufgestellt. In allen Wahlbereichen steht eine Frau auf Listenplatz 1 und es gebe eine gute Mischung auf erfahrenen KommunalpolitikerInnen und neuen KandidatInnen.

Die Liste für den Wahlbereich Verden/Dörverden wird angeführt von Ulla Schobert und Martin Deter. Ferner stehen zur Wahl: Ehler Lohmann, Heinrich Wessel, Doris Gerken, Stefan Okrongli, Gesine Ahlers, Walter Franzmeier, Marta Wilkowska, Jürgen Stahlke und Rasmus Grobe.

Für den Wahlbereich Achim kandidieren Susanne Hüneke, Axel Eggers, Joachim Schweers, Boris Berthelmann, Michael Schröter, Gabi Sommer und Peter Bertram.

Für den Wahlbereich Langwedel/Thedinghausen/Kirchlinteln stellen sich zur Wahl: Petra Krüler, Frank-Peter Seemann, Reinhard Schröder, Norbert Svenson, Günter Köhler, Karl-Heinz Glander, Norbert Krüler, Volkhard Rippe und Harald Hemmje.

Für den Wahlbereich Oyten/Ottersberg wird die Liste von Karin Labinsky-Meyer und Erich von Hofe angeführt. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Reena Saschova, Ludwig Schwarz, Angela Hennings, Rolf Dohrmann, Erika Janzon, Jakob Mitzlaff, Herbert Kaiser und Thomas Sprengel.

Die Versammlung beschloss ferner die Eckpunkte des Kreistagswahlprogramms. „Grüne Politik zeichnet sich durch Bürgernähe, Transparenz und Mitbestimmung aus. Bündnis 90/Die Grünen“ stehen für Klima- und Umweltschutz, soziale Teilhabe, Chancengleichheit, Geschlechter- und Generationengerechtigkeit,“ heißt es in der Präambel des Programms, das von den Spitzenkandidatinnen und – kandidaten der vier Wahlbereiche jetzt noch im Detail präzisiert und im Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Landratskandidat Martin Deter berichtete auf der Versammlung von vielen positiven Erfahrungen seines Landratswahlkampfes. Er erfahre viel Zuspruch für seine Kandidatur. Bis zur Wahl seien zahlreiche Betriebsbesichtigungen, Diskussionsveranstaltungen und Bürgergespräche geplant.

Am Ende ihrer Versammlung beschäftigte sich der Grüne Kreisverband mit der Vorbereitung der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei am Samstag zum Thema Atomausstieg. Nach lebhafter Debatte stimmten die Kreisgrünen mit großer Mehrheit für ein entschlosseneres Auftreten der Partei bezüglich der von der Bundesregierung vorgelegten Gesetze zum Atomausstieg. Der Delegierte des Kreisverbandes kündigte an, dass er dem Votum entsprechend abstimmen werde. „Viele von uns haben in den letzten Wochen und Monaten für einen schnellen Atomausstieg demonstriert und wir haben als Partei gesagt, dass wir bis 2017 aussteigen wollen und auch gezeigt wie das geht,“ so Kreisvorstandssprecher Rasmus Grobe. Das bedeute aber nicht, dass die Rücknahme der von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossenen Laufzeitverlängerung und der Rückkehr zum unter Rot-Grün begonnenen Atomausstieg nicht begrüßt werde. Nur könne der Ausstieg schneller erfolgen und vor allem seien für eine nachhaltige Energiewende andere und weitergehende Maßnahmen nötig. Insbesondere die Dezentralieriung der Energieversorgung sei dabei ein Schlüssel, den die Kreisverdener Grünen auch im Kommunalwahlkampf betonen wollen.

01Jun

Grüne Ottersberg/Fischerhude rufen zur Teilnahme an der Anti-Atom-Demo in Ottersberg auf

Am Montag, dem 6. Juni 2011 findet in Otterberg um 18:00 eine Demonstation unter dem Motto ‘Erneuerbare Energien’ statt. Der Veranstalter ist das Aktionsbündnis Ottersberg.

Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Gedenkminute an die gefährdete Umwelt und die Menschen in und um Fukushima. Anschließend wird es einen Demonstrationszug durch Ottersberg geben.

Bündnis 90 / Die Grünen Ottersberg-Fischerhude rufen vor dem Hintergrund der aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung zum Atomausstieg zur Teilnahme an der Demonstration auf. Die Absichtserklärung der Bundesregierung zum Atomausstieg ist nicht befriedigend. Dies sind die Kritikpunkte:

Investitionen in erneuerbare Energien

Es stellt sich die Frage, ob bis 2021/22 in ausreichendem Maße in alternative Kraftwerke investiert wird, wenn der Strom daraus nicht eingespeist werden kann, weil die Leitungen noch immer mit Atomstrom verstopft sind.

Kohlekraftwerke

Als im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung beschlossen wurde, hatte die Regierung einen Ausbau der erneuerbaren Energien auf 35 Prozent bis zum Jahr 2020 anvisiert. An dieser Zahl hat sich jetzt, nach Rücknahme der Laufzeitverlängerung, nichts geändert. Das bedeutet: Gegenüber dem Szenario der Laufzeitverlängerung produzieren die AKWs weniger Strom, die Erneuerbaren sollen diese Lücke aber nicht ausgleichen. Woher soll der Strom also kommen? Es sieht ganz so aus, würde die Regierung hier auf Kohlekraftwerke setzen. Es muss wohl nicht betont werden, dass Kohlekraftwerke CO2-Schleudern sind. Aus Gründen des Klimaschutzes ist das ein absoluter No-Go! Keine neuen Kohlekraftwerke!

Zeitpunkt

Die Nutzung der Atomenergie wird von einer Mehrheit der Deutschen abgelehnt. Der „Stern“ hat in einer Umfrage ermittelt, dass 56 Prozent dafür sind, die Kraftwerke sofort oder spätestens in fünf Jahren abzuschalten. Greenpeace und Bündnis 90 / Die Grünen haben in detaillierten Studien nachgewiesen, dass ein Ausstieg aus der Atomenergie bis 2015 bzw. 2017 (ohne den Bau weiterer Kohlekraftwerke) machbar wäre. Die Ethikkommission hat gesagt, dass ein Ausstieg bis 2021 möglich ist, sie hat aber nicht gesagt, dass er nicht früher abgeschlossen sein kann. Der Ausstiegstermin 2021/22 ist willkürlich und zu spät.

Gesellschaftlicher Konsens

Angekündigt hatte die Regierung, dass ihre Entscheidungen zur Energiewende auf der Basis eines möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens basieren sollte. Bislang wurden weder die Oppositionsparteien, noch die Länder, noch Greenpeace, BUND, Anti-AKW-Bewegung etc. konkret in den Entscheidungsprozesse oder zu Gesprächen eingeladen. Sie wurden lediglich darüber informiert, was Merkel, Rösler, Seehofer und Co. ausgeklüngelt haben. Und auch der Bundesrat soll im Gesetzgebungsprozess wieder einmal umgangen werden. Soviel zum Thema Demokratieverständnis. Von gesellschaftlichem Konsens keine Spur.

Standby

Einer der alten Meiler, die aufgrund des Moratoriums abgeschaltet sind, soll in einen Standby-Modus versetzt werden, um zur Not, wenn man denn mal dringend Energie braucht, dieser alte Schrottmeiler wieder aktiviert werden kann. Weder kostentechnisch, noch ökologisch, noch technisch gesehen macht das Sinn. AKWs können nicht mal eben aus-, und dann bei Bedarf ganz schnell wieder eingeschaltet werden.

Unnötige Gefährung

Ein Ausstieg in 2011/12 bedeutet, dass die Bevölkerung und die Umwelt ohne nachvollziehbaren Grund länger als erforderlich einer unnötigen Gefährdung ausgesetzt werden.

Planungssicherheit

Es gibt keine klaren und verbindliche Abschaltdaten für die einzelnen AKWs. Stattdessen droht wieder eine Trickserei mit der Übertragung von Restlaufzeiten. Die verfügbaren Informationen hierzu sind noch vage, aber im schlimmsten Fall könnte daraus folgen, dass AKWs länger als bis 2012 laufen werden.

Weitere Infos zur Demo findet ihr auf der Website des Aktionsbündnisses Ottersberg.

31Mai

Landratskandidat der Grünen begleitet Anti-Atom-Radtour von Achim nach Bremen

MartinAntiAtomAchimAchim, 28.5.2011. Martin Deter, der  erste Grüne Landratskandidat des Landkreises Verden (auf dem angehängten Bild in der Mitte mit der Grünen Anti-Atom-Fahne und dem grünkarierten Hemd) begleitete am Samstag die von den Achimer Grünen mit organisierte Demonstration gegen Atomkraft.  An die Fahrrad-Demonstration, welche sich als langer „Anti-Atom-Wurm“ mit vielen Flaggen und Fahnen auf den Weg von Achim nach Bremen machte, schlossen sich auf dem Weg weitere Demonstranten an, so dass die Gruppe bei ihrer Ankunft in Bremen ca. 40 Mitfahrer zählte. Der Weg führte vom Achimer Rathausplatz über Bierden, Uphusen, Mahndorf, Arbergen, Hemelingen und durch die Östliche Vorstadt entlang dem Osterdeich an der Weser zum Bremer Goetheplatz. Hier begann um 13:00 Uhr eine Demonstration mit 5.000 Teilnehmern, die am Bahnhofsvorplatz endete.  In insgesamt 21 deutschen Städten wurde am Samstag mit mehr als 160.000 Demonstranten für die Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke demonstriert. Deter, der zur Kommunalwahl am 11. September als Gegenkandidat zum jetzigen Landrat, Peter Bohlmann, antreten wird, geht auf diese Ziele ein. Er möchte, dass der Landkreis Verden Vorreiter für intelligente, dezentrale und nachhaltige Energieversorgung wird. Dafür müssten Kräfte gebündelt und Akteure vernetzt werden. Er will außerdem nah bei den Menschen sein und von ihnen direkt erfahren, wo der Schuh drückt. „Wo kann ich das besser tun, als vor Ort bei den Menschen unserer Region?“ so Deter.

25Mai

Grüne rufen zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo am Samstag in Bremen auf

Fahrradtour ab Achim / gemeinsame Bahnanreise ab Verden

Verden/Achim, 25.5.2011. Kurz vor der erwarteten Entscheidung der Bundesregierung zur Zukunft der Atomenergie mobilisieren die Anti-AKW-Bewegung, Umweltverbände und andere gesellschaftliche Gruppen zu Demonstrationen in 20 deutschen Städten, zu denen mehrere zehntausend Teilnehmende erwartet werden. Die Grünen in Achim und Verden rufen zur Teilnahme an der Demonstration in Bremen auf. Aus Achim gibt es sogar eine Fahrradtour dorthin.

“De Umfang der Proteste am Samstag wird mit entscheiden, wie viele Atomkraftwerke wann abgeschaltet werden,” heißt es von den Verdener Grünen. Die Gefahr sei groß, dass die Bundesregierung sich mit einem faulen Kompromiss aus der Affäre ziehe wolle, der am Ende wieder nur den Atomkonzernen nütze. Am Samstag gehe es um den endgültigen Ausstieg – für alle AKWs und so schnell wie möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.anti-atom-demo.de.

Aus Achim startet um 10.00 Uhr ab Rathaus (Baumplatz) eine Fahrradtour in Richtung Bremen, wo die eigentliche Demonstration um 13:00 Uhr am Goetheplatz beginnt. Die Rückfahrt organisiert jeder Mitfahrer selbst.

Ab Verden gibt es eine gemeinsame Bahnanreise um 12.16 Uhr. Zur Organisation von Gruppenkarten werden alle Mitreisenden gebeten um 12:00 Uhr auf Bahnsteig 2 zu sein.

20Mai

Start mit neuer Schubkraft in den Kommunalwahlkampf in Ottersberg

Von den jüngsten Protesten am Ostermontag gegen die Atomenergie in Esensham berichtete Erika Janzon bei der Vorstellungsrunde bei einem Arbeitstreffen der Grünen im Ottersberger Rektorhaus.  Bundesweit hätten über 140.000 Menschen gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung protestiert. “Esensham darf nicht wieder an das Stromnetz angeschlossen werden”, forderte sie. Als erstes müssten die sieben alten Atommeiler  und das AKW Krümmel vom Netz.

Ludwig Schwarz, Ruth Brockmann, Angela Hennings

Ludwig Schwarz, Ruth Brockmann, Angela Hennings

Die guten Wahlergebnisse von Bündnis90/Die Grünen z. B. in Baden Württemberg zeigten, dass die Bevölkerung großes Vertrauen in die grüne Energiepolitik habe. “Von Anfang an seien die Grünen die einzige Partei gewesen, die schon immer für den Ausstieg aus der Atomenergie gewesen ist”, berichtete Ruth Brockmann aus Fischerhude.  Sie wurde für ihre dreißigjährige Mitgliedschaft vom Vorstand geehrt.

Über 20 Kandidatinnen und Kandidaten werden die Grünen voraussichtlich für die anstehende Kommunalwahl am 11. September 2011 für die Ortsräte in Fischerhude, Posthausen und Otterstedt sowie für den Gemeinderat in Ottersberg aufstellen. Dies ergab eine Umfrage auf der jüngsten Sitzung des Ortsverbandes. “Mit dieser neuen Schubkraft können wir mehr an der Gestaltung der Politik vor Ort mitwirken”, stellte Ludwig Schwarz vom Vorstand fest.

Der vermehrte Maisanbau für Biogasanlagen wurde im Zusammenhang mit der Beratung des Wahlprogramms kritisiert. Durch die Einhaltung einer Fruchtfolge müsse dies verhindert werden. “In Riede läuft ein Versuch mit Wildkräutern statt Mais”, sagte der grüne Kreistagsabgeordnete Erich von Hofe aus Fischerhude. Ferner lobte er das zunehmende Engagement der Jägerinnen und Jäger für die Pflege und Erhaltung von Biotopen im Landkreis Verden.

“Strom ohne Atom muss das Motto des Elektrizitäts-Werk Ottersberg werden”, forderte Angela Hennings als Mitglied des Elektrizitäts-Werks Ausschusses. Der Flecken müsse im  Sinne einer 100% Region nur mit erneuerbaren Energien auskommen und zum Vorbild für andere Kommunen werden. Die Forderung des Vereins IKEO nach Einstellung eines Klimaschutzbeauftragten fand die uneingeschränkte Unterstützung  der Runde.

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