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	<title> &#187; Klima</title>
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		<title>Globaler Klimawandel– und lokales Handeln</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreisverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband Verden]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Außenpoliitk]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der seit Monaten die Schlagzeilen beherrschenden Finanz- und Schuldenkrise rücken manche Themen scheinbar in den Hintergrund, die aber nicht minder schwerwiegend, in mancher Hinsicht sogar bedrohlicher sein mögen. Dazu gehört der globale Klimawandel und das Unvermögen der Menschheit, diesen zumindest einzudämmen. So hatte vor einigen Tagen die Meldung „Zwei-Grad-Ziel ist kaum mehr zu erreichen“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der seit Monaten die Schlagzeilen beherrschenden Finanz- und Schuldenkrise rücken manche Themen scheinbar in den Hintergrund, die aber nicht minder schwerwiegend, in mancher Hinsicht sogar bedrohlicher sein mögen. Dazu gehört der globale Klimawandel und das Unvermögen der Menschheit, diesen zumindest einzudämmen. So hatte vor einigen Tagen die Meldung „Zwei-Grad-Ziel ist kaum mehr zu erreichen“ in den Online-Medien eine Halbwertzeit von nur wenigen Stunden. Die dahinter steckende Wahrheit hingegen hat für die gesamte Menschheit brutale Folgen – und zwar für Jahrtausende. Politisch gibt es weltweit große Einigkeit, dass es nötig ist, die globale Erwärmung auf 2° C zu begrenzen. Eine Temperaturerhöhung über 2° gegenüber dem aktuellen, schon vergleichsweise hohen Stand, würde das Klima in einen Bereich bringen, wie er seit mehreren hunderttausend Jahren nicht existiert hat. Wenn es gelänge, das 2-Grad-Ziel einzuhalten, wären zahlreiche Folgen der globalen Erwärmung bestenfalls gemildert, nicht aber abgewendet. Die Gletscherschmelze wäre ebenso wenig gestoppt wie der Anstieg des Meeresspiegels. Zynisch gesagt: das 2°-Ziel ist für Millionen von Menschen eine Katastrophe, für manche Inselstaaten der Untergang und für Tausende der sichere Tod &#8211; aber noch nicht für den gesamten Globus. Um zumindest dieses Ziel zu erreichen, müssten die weltweiten Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um mindestens 80-95% sinken. Die Emissionsreduktion muss im Laufe der 2010er Jahre einsetzen, ansonsten besteht keine realistische Aussicht mehr, das 2-Grad-Ziel einzuhalten.<span id="more-2799"></span></p>
<p>In zwei Wochen findet in Durban/Südafrika die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention statt. Das Ziel der Bundesregierung und der Europäischen Union für den weiteren internationalen Klimaschutzprozess ist der Abschluss eines umfassenden rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach 2012, das den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau begrenzt. Aber: die Prognosen, dass ein solcher globaler Beschluss gelingt, stehen nicht gut. Noch schlechter lauten die jüngsten Erkenntnisse zur tatsächlichen Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen. Die Chancen auf Erreichung des 2°-Ziels sind also alles andere als gut. Wenn sich der Trend fortsetzt, sind die Folgen auch für Europa und Deutschland dramatisch: Sommer mit 50°, extreme Kälte im Winter, Stürme und Starkregen sind realistische Prognosen – von den globalen Veränderungen ganz zu schweigen.</p>
<p>Diese düsteren Aussichten sind ein Weckruf an alle, die die Möglichkeit haben, dem Trend entgegenzuwirken. Mehr noch: sie sind der Auftrag, voranzugehen und zu handeln, und zwar unabhängig davon, was andere tun. Dieser Auftrag betrifft vor allem – aber nicht nur &#8211; Europa und Deutschland – und wird hier auch durchaus verstanden. Gelingen kann die Mission „Klimawandel stoppen“ aber nur, wenn sich viele Akteure dafür entscheiden, in der Klimaschutz-Liga mitzuspielen. Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu – auch Verden. Stadt und Landkreis haben gute Voraussetzungen, um Schrittmacher für wegweisenden Klimaschutz zu werden, der sich – als Nebeneffekt – auch wirtschaftlich rechnet. Dies betrifft nicht nur Maßnahmen im direkten Wirkungsbereich der Kommune, sondern auch Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen. Verden ist eine Stadt mit globalen Beziehungen – und mit globaler Verantwortung. Insofern kann Kommunalpolitik auch Weltpolitik sein. Bündnis 90/Die Grünen haben in Wahlprogramm zur Kommunalwahl Vorschläge für eine Klimaschutzstrategie in Stadt und Landkreis gemacht. In den kommenden Monaten wird es darum gehen, dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung und Mitwirkung möglichst vieler.</p>
<p>Rasmus Grobe</p>
<p>Ratsmitglied und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender</p>
<p>Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Verden</p>
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		<title>Verdener Gespräch: Klimaschutz auch im Landkreis Verden</title>
		<link>http://www.blog.gruene-verden.de/2010/05/04/verdener-gesprach-klimaschutz-auch-im-landkreis-verden/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 18:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreistagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[
Klimaschutz auch im Landkreis Verden
Angesichts des langen und schneereichen Winters in Deutschland kann man schon Zweifel bekommen, ob der Klimawandel wirklich eine reale Gefahr für unsere Umwelt darstellt.  Über die Medien wurden Bedenken gegen internationale wissenschaftliche Untersuchungen verbreitet, indem auf Druckfehler im vieltausendseitigen Bericht des Weltklimarats des IPCC hingewiesen wurde.
Der Klimawandel ist aber real. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Klimaschutz auch im Landkreis Verden</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Angesichts des langen und schneereichen Winters in Deutschland kann man schon Zweifel bekommen, ob der Klimawandel wirklich eine reale Gefahr für unsere Umwelt darstellt.  Über die Medien wurden Bedenken gegen internationale wissenschaftliche Untersuchungen verbreitet, indem auf Druckfehler im vieltausendseitigen Bericht des Weltklimarats des IPCC hingewiesen wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Klimawandel ist aber real. Trotz des kalten Winters in Teilen Europas gehört das letzte Jahr global betrachtet zu den heißesten Jahren der letzten Jahrzehnte. In normalerweise kalten Regionen wie Grönland, Spitzbergen oder auch in der Olympiastadt Vancouver ist es ungewöhnlich warm gewesen. In Südamerika und in Australien hat es sogar Hitzewellen gegeben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Langfristige Beobachtungen des Klimas ergeben einen klaren Trend: Die Erdatmosphäre erwärmt sich von Jahr zu Jahr. Indem der Mensch fossile Energieträger wie Erdöl oder Kohle verbrennt, setzt er das Treibhausgas Kohlendioxid frei und trägt so dazu bei, dass die Temperaturen auf der Erde stetig steigen.<span id="more-971"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Klimaforscher warnen, dass die globale Erwärmung nur dann auf einen Anstieg von etwa zwei Grad Celsius begrenzt werden kann, wenn jetzt konsequent Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Der  Wert von zwei Grad Celsius wird in manchen Gegenden niedriger und in manchen deutlich höher liegen. Für die Arktis beispielsweise gehen die Bremerhavener Klimaforscher des Alfred-Wegener Instituts von drei bis vier Grad Celsius aus, was zum Schmelzen des Eises und damit zum Anstieg es Meeresspiegels führen wird. Dabei leben weltweit 60 Prozent aller Menschen in Küstennähe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von den Folgen des Klimawandels sind auch wir im Landkreis Verden betroffen. Pflanzen, Tiere und Menschen werden die Auswirkungen der erhöhten Temperaturen zu spüren bekommen. Einige Beispiele: Stürme werden zunehmen, kurze starke Regenfälle sind zu erwarten, erhöhte Wasserstände führen zu mehr Überschwemmungen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Klimaschutz ist also die Voraussetzung zur Erhaltung der Lebensgrundlagen und des Schutzes unserer Umwelt im Landkreis. Da in Kopenhagen der Klimagipfel im Dezember 2009 gescheitert ist, sind wir alle gefordert, unseren Beitrag zur Erhaltung des Klimas zu leisten. Auf Kreisebene hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag in den Kreistag eingebracht, um dies übergeordnete Ziel zu erreichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einer Vereinbarung zwischen dem Landrat und dem Kreistag soll zunächst ein Konzept für den Klimaschutz bis Ende 2011 erarbeitet werden. Die aus der Konzeption abgeleiteten Maßnahmen zur Erfüllung der Klimaschutzziele sollen in gleicher Höhe wie die Ziele der Bundesrepublik Deutschland erfolgen und vom Landkreis koordiniert werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ziel ist es, für alle Formen der Energienutzung im Verantwortungsbereich des Landkreises Verden und seiner wirtschaftlich Beteiligten</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">die Emission von Treibhausgasen um 	mindestens 30 Prozent bis 2020 zu senken,</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">die Energieeffizienz um mindestens 	20 Prozent zu steigern und</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">den Anteil der regenerativen 	Energien am Primärenergieverbrauch auf 20 Prozent zu steigern.</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur Erreichung dieser Ziele sind eine Ist-Analyse des aktuellen Zustandes vorzunehmen und Maßnahmen zur Zielerreichung den politischen Gremien zur Beratung vorzulegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Landkreis Verden ist in der öffentlichen Verwaltung schon einiges an energiesparenden Maßnahmen ergriffen worden. Im Rahmen der Konjunkturprogramme der Bundesregierung sind viele Schulen energetisch saniert worden. Doch es bleibt noch viel zu tun. Deshalb haben wir als grüne diesen Antrag in die Beratungen des Kreistages eingebracht. Klimaschutz muss heute und nicht erst in ein paar Jahren beginnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Erich von Hofe, Mitglied der grünen Kreistagfraktion aus Fischerhude</strong></p>
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		<title>Bericht vom Klimagipfel und Film &#8220;Home&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 08:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreisverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband Verden]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verdener Grünen hatten am Donnerstag zu einem klimapolitischen Themenabend eingeladen, ein Dutzend Interessierte waren trotz Vorweihnachtszeit gekommen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verdener Grüne informierten zu Klimagipfel</strong></p>
<p>Verden.  Die Verdener Grünen hatten am Donnerstag zu einem klimapolitischen Themenabend eingeladen, ein Dutzend Interessierte wren trotz Vorweihnachtszeit gekommen. Politologe Rasmus Grobe, der auch Sprecher des Grünen-Kreisvorstands ist, führte in die Hintergründe der Kopenhagener Klimaverhandlungen ein und erläuterte die Entwicklung der internationalen Klimadiplomatie seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992.</p>
<p><span id="more-881"></span>Es sei viel Zeit verloren worden, so Grobe. Ganze acht Jahre habe es gedauert, bis das Kyoto-Protokoll, in dem verbindliche Begrenzungen der Treibhausgas-Emissionen festgelegt sind, in Kraft getreten sei. Bereits 2012 laufe das Kyoto-Abkommen aus &#8211; für danach gebe es keine Vereinbarungen. &#8220;Es muss in Kopenhagen zu einer Einigung über verbindliche Begrenzungen der Treibhausgas-Emissionen kommen, die verhindern das sie globalen Temperaturen um mehr als 2 Grad steigen&#8221; so Grobe. Alles andere sei ein Katastrophe.<!--more--></p>
<p>Im Anschluss berichtete Christine Spannagel, Grünen Mitglied und Mitarbeiterin der Kampagnenorganisation Campact, mit einigen Bildern über ihre Eindrücke vom Klimagipfel und den Demonstrationen. 100.000 Menschen seien angereist, um den Klimaverhandlungen Druck zu machen. Viel Kreativität und Entschlossenheit sei bei den überwiegend jungen Gipfel-Demonstranten spürbar gewesen. Um so frustrierender sei das Verhalten der dänischen Polizei und auch der Konferenzleitung. Viele NGO-Beobachter hätten vom chaotischsten UN-Gipfel aller Zeiten gesprochen.</p>
<p>Nach den Berichten zum Klimagipfel wurde der Film &#8220;HOME&#8221; gezeigt &#8211; laut Filmbeschreibung &#8220;eine Ode auf unseren Planeten und sein zerbrechliches Gleichgewicht&#8221;. Mit Bildern aus der Vogelperspektive eröffnet der Film einen bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde und führt vor Augen, was wir gerade zerstören und noch erhalten können &#8211; ein würdiger und nachdenklicher Abschluss des Abends, wie eine Teilnehmerin bemerkte. Im kommenden Jahr wollen die Verdener Grünen sich verstärkt für kommunale Projekte im Klimaschutz engagieren.</p>
<p>Mehr Informationen zm Film: http://www.youtube.com/profile?gl=DE&amp;user=homeprojectDE</p>
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