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Soziales
13Nov

Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit

25. November 2009
20:00bis22:00

Auf dem Wege zu einem inklusiven Bildungssystem

Mit der Unterzeichnung der UN-Menschenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik Deutschland vertraglich verpflichtet, ein „inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen“ sicherzustellen. Im Unterschied zum bisher praktizierten Integrationssystem geht die Inklusion davon aus, dass alle Menschen gleichberechtigt der Gemeinschaft angehören, in der sie leben.

Individualität und Vielfalt werden als Bereicherung respektiert und anerkannt. Nicht der Mensch mit Behinderung muss eine Anpassungsleistung erbringen, sondern das System muss sich an den Bedarfen der Betroffenen ausrichten, so dass Gründe zu Ausgrenzungen und Aussonderungen entfallen.

Zu der Veranstaltung

“Der Weg in die inklusive Bildung”

am 25.11.2009 um 20 Uhr im Hotel Höltje,

Obere Straße 13-15, 27283 Verden

sind Sie herzlich eingeladen.

Referent:

Professor Dr. Hans Wocken, Universität Hamburg

Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion?

Wie sieht der gemeinsame Unterricht in einer inklusiven Schule aus?

anschließend Diskussion

Im Vergleich der EU-Länder steht Deutschland mit seiner Integrationsquote weit hinten, innerhalb Deutschlands gehört Niedersachsen zu den Schlusslichtern.

Inklusive Bildung braucht Veränderungen:

  1. Eltern erhalten das Wahlrecht. Durch einen verbindlichen Rechtsanspruch auf gemeinsame Beschulung ohne festgeschriebene Vorbehalte entscheiden Eltern, welchen Bildungsweg sie für ihr Kind mit Behinderung aussuchen.

  2. Barrierefreie Schulen ermöglichen den gemeinsamen Besuch der Bildungseinrichtung.

  3. Sonderpädagogische Förderung und Unterstützung, Schulassistenz und Hilfsmittel werden Regelschulen zur Verfügung gestellt.

  4. Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte wird an die Zielsetzung von Inklusion angepasst.

Eine Veranstaltung des Behindertenbeirats Verden mit Unterstützung des Grünen Kreisverbands.

12Sep

Behinderte diskutieren mit Bundestagskandidaten

Bericht der Verdener Nachrichten, 12.09.09:
(von Uwe Dammann)

Verden. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Stünker hat Angst vor Schlangen. Sein Kontrahent, der CDU-Bundestagskandidat Andreas Mattfeldt ist seit seinem 10. Lebensjahr in der Feuerwehr und der Grünen-Kandidat Heiner Haase hat einen Esel und ein Pony zu Hause, die er Max und Moritz getauft hat. Ungewöhnliches über die Bundestagskandidaten konnten die Besucher bei der Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl für Menschen mit Behinderungen im Verdener Kreishaus erfahren.
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09Sep

Podiumsdiskussion für Menschen mit Behinderung

10. September 2009
19:00bis21:00

19 – 21 Uhr, Kreistagssaal des LK Verden,
Lindhooperstr. 67, Verden

Unterstützung durch Gebärdensprache möglich durch F. Heidelberger, Stiftung Waldheim,  Tel. 04235/89221 (bis 03.09. mittags melden);

Veranstalter: AG-Wahlen d. Behindertenhilfeeinrichtungen

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