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	<title> &#187; Verdener Gespräch</title>
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		<title>Verdener Gespräch: Mehr Grüne Politik im Verdener Rat</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalwahlkampf 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband Verden]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunalwahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verdener Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1.November wird der neue Rat der Stadt Verden zusammentreten. Neue Leute und neue Ideen werden in den nächsten fünf Jahren die politische Arbeit mitgestalten. Die Wählerinnen und Wähler haben am 11. September eine sehr deutliche Entscheidung getroffen: für Lutz Brockmann als Bürgermeister und für eine klare rot-grüne Mehrheit. Damit sind verlässliche Entscheidungen im Rat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1.November wird der neue Rat der Stadt Verden zusammentreten. Neue Leute und neue Ideen werden in den nächsten fünf Jahren die politische Arbeit mitgestalten. Die Wählerinnen und Wähler haben am 11. September eine sehr deutliche Entscheidung getroffen: für Lutz Brockmann als Bürgermeister und für eine klare rot-grüne Mehrheit. Damit sind verlässliche Entscheidungen im Rat möglich. Ich selbst bin seit 1996 Fraktionsvorsitzende der Grünen. In den letzten Jahren hatte ich manches Mal ein ungutes Gefühl, wenn Entscheidungen mit einer Stimme Mehrheit getroffen wurden, auch dann, wenn es um unsere eigenen politischen Ziele ging. Dass wir jetzt mit 5 Stimmen Mehrheit rot-grüne Politik machen können, dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern bedanken. Natürlich freue ich mich ganz besonders, dass wir unsere Grünen Sitze im Rat von drei auf fünf erweitern werden. Wir werden in den nächsten Jahren versuchen, möglichst viele Projekte unseres Wahlprogramms umzusetzen. Dabei werden wir sicher auch von den drei neuen Ratsmitgliedern in unserer Fraktion profitieren. Im Mittelpunkt der politischen Arbeit wird unser Nachhaltigkeitskonzept stehen. Dieses erstreckt sich auf alle politischen Bereiche: ob es um den Atomausstieg für Verden innerhalb der nächsten zehn Jahre geht oder um ausreichend Krippenplätze in den Kindertagsstätten und gut ausgestattete Schulen. Nachhaltigkeit geht für uns in alle Bereiche des menschlichen Lebens. Deshalb beschränkt sie sich nicht ausschließlich auf den Energiebereich, so wichtig dieser auch ist.<span id="more-2780"></span></p>
<p>Bei der Zukunft der Kinder in Verden ist es wichtig, an die Zukunft zu denken und für gute Betreuungsmöglichkeiten, für gute Schulen und für ein kindgerechtes Wohnumfeld zu sorgen. „ Kinder sind unsere Zukunft!“ Diese Aussage fordert zum Handeln auf und das wollen wir . Dabei muss es um Chancengleichheit für alle Kinder gehen, egal in welchem familiären Umfeld sie leben. Hierzu können soziale Projekte wie z. B. die Stadtwaldfarm oder der Spielbus Fridolin neben Kindertagesstätten und Schulen einen wichtigen Beitrag leisten.</p>
<p>Dasselbe gilt für das Jugendzentrum, den Bürgertreff, die Arbeit der Streetworker und weitere Projekte der Kinder- und Jugendsozialarbeit.</p>
<p>Bei den Schulen werden wir uns für eine Gesamtschule in Verden einsetzen und die Ganztagsschule als Regelschule anstreben. Eine gute Ausstattung der Schulgebäude wollen wir kontinuierlich fortführen.</p>
<p>Genauso wie Kinder haben ältere Menschen das Recht auf eine Stadt, die ihren Bedürfnissen gerecht wird. Barrierefreie Bürgersteige und eine barrierefreie Fußgängerzone sind dabei nur ein Baustein. Bei der Gestaltung des Allerparks und des Bürgerparks sind nachhaltige Planungen für alle Generationen unbedingt wichtig.</p>
<p>Die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben ist ein weiteres wichtiges grünes Ziel. Bei Straßen, Bushaltestellen und den Planungen des neuen Bahnhofvorplatzes zum Beispiel müssen die Anregungen und Bedenken des Behindertenbeauftragten auf jeden Fall berücksichtigt werden.</p>
<p>Alle Menschen in Verden sollten gern in ihrer Stadt leben. Dazu gehört auch ein lebendiges Kulturleben. Wir haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich in Gruppen und Vereinen dafür stark machen und die Stadt und ihre Kulturorte mit Leben erfüllen. Für den Erhalt und eine zeitgemäße Weiterentwicklung werden wir uns in den nächsten Jahren einsetzen.</p>
<p>Alle bisher beschriebenen Bereiche gehören zur Infrastruktur einer Stadt. Sie tragen dazu bei, den Wirtschaftsstandort Verden attraktiver zu machen. In Kombination mit einer kreativen ökologischen Wirtschaftsförderung kann es in Zukunft weitere Arbeitsplätze geben und damit auch mehr junge Leute, die hier leben wollen.</p>
<p> Gesine Ahlers</p>
<p>Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen</p>
<p>im Verdener Stadtrat</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verdener Gespräch: Energiewende! Nicht nur reden &#8211; machen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 20:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreisverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverband Verden]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Verdener Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausstieg aus der Atomenergie und der damit verbundene Beginn der Energiewende sind derzeit in aller Munde. Vertreter nahezu aller politischer Richtungen fordern den Ausbau regenerativer Energieerzeugung. Mitunter wirkt es erstaunlich, wer da noch alles auf den bereits in voller Fahrt befindlichen Zug aufspringt. Doch was müssen wir in Verden eigentlich machen, um wirklich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Der Ausstieg aus der Atomenergie und der damit verbundene Beginn der Energiewende sind derzeit in aller Munde. Vertreter nahezu aller politischer Richtungen fordern den Ausbau regenerativer Energieerzeugung. Mitunter wirkt es erstaunlich, wer da noch alles auf den bereits in voller Fahrt befindlichen Zug aufspringt. Doch was müssen wir in Verden eigentlich machen, um wirklich die Energiewende voranzutreiben und nicht nur Lippenbekenntnisse zu verbreiten?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Verdener Stadtrat hat bereits am 14.10.2008 einen umfassenden Antrag zur Beschlussfassung im Rat der Stadt Verden gestellt. Dieser Antrag beinhaltet unter anderem die Unterstützung der verstärkten Installation von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und Mini-Blockheizkraftwerken (BHKW) in dafür geeigneten Gebäuden und die Steuerung dieser Anlagen über ein virtuelles Kraftwerk. Blockheizkraftwerke, besonders in der Form von Mini-BHKW, sind die ideale Ergänzung zu den erneuerbaren Energieträgern Sonne, Wind und Wasser. Es ist unbestreitbar, dass Energie aus Sonne und Wind nicht ständig und Energie aus Wasserkraft nicht überall verfügbar ist. Solange keine Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien in ausreichender Form zur Verfügung stehen, müssen also Lösungen zur Deckung einer möglichen Lücke geschaffen werden. Diese Lückenfüller müssen schnell hochgefahren werden können und sollten auch schnell wieder abschaltbar sein. Diese Möglichkeit bieten Großkraftwerke nicht. Ein Atom- oder Kohlekraftwerk kann nicht mal eben an- oder abgeschaltet werden. Ein BHKW schon. Es muss also nur dann Strom produziert werden, wenn er tatsächlich benötigt wird und wenn aus erneuerbaren Quellen die ausreichende Menge nicht bereitgestellt werden kann. Da diese Kleinanlagen dezentral, das heißt in der Nähe der Verbraucher, aufgestellt werden können, entfällt auch noch der sehr verlustreiche Transport des Stromes über weitreichende Überlandleitungen. Wenn viele dieser dezentralen Kleinanlagen über eine gemeinsame Leitstelle gesteuert werden können, spricht man von einem virtuellen Kraftwerk.<span id="more-1287"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Bereits 100.000 gasbetriebener BHKW, die in dieser Form zu einem virtuellen Großkraftwerk zusammengeschlossen werden, haben eine Kapazität von bis zu 2.000 Megawatt. Das entspricht der Leistung von 2 Atomkraftwerken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Diese dezentralen „Großkraftwerke“ stellen daher die tatsächliche Brückentechnologie dar und schließen, auf umweltfreundliche Weise, die Lücke der witterungsabhängigen erneuerbaren Energieerzeugung durch Solar- und Windkraftanlagen. Grüne Politik, die darauf baut das unsere Energieversorgung auch ohne zusätzlichen Bau von Kohlekraftwerken und ohne Atomkraftwerke sichergestellt werden kann, ist damit heute unverzichtbarer denn je zuvor. Grüne Politik setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dass das von der Bundesregierung eingestellte Förderprogramm für Mini-BHKW sofort wieder ins Leben gerufen wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Damit in Verden die vom Rat der Stadt beschlossene nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und die wachsende Unabhängigkeit der Stadtwerke von den großen Energiekonzernen umgesetzt werden kann, bedarf es also konkreter Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Und da Verden das nicht allein schaffen kann, bedarf es der Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten und Gemeinden, mit deren politischen Gremien, deren Energieunternehmen und deren Energieverbrauchern. Das ist eine Aufgabe, die jetzt auch auf Kreisebene angepackt werden muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Energiepolitik, insbesondere umweltfreundliche Energiepolitik, führt immer stärker zu dezentralen Lösungen in der Energieerzeugung. Daher wird Energiepolitik in Zukunft zu einem erheblichen Teil auf kommunaler Ebene, in den Stadträten und Kreistagen stattfinden. Wir Grünen stehen mit der erforderlichen Kompetenz dafür bereit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Martin Deter</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Stellv. Fraktionsvorsitzender</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">im Verdener Stadtrat</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verdener Gespräch: Zentraler Denkort zu wichtig, um im Wahlkampf zerredet zu werden</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 09:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rasmus Grobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ortsverband Verden]]></category>
		<category><![CDATA[Denkort]]></category>
		<category><![CDATA[Verdener Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich in der letzten Ratssitzung geschlossen für den Architekturwettbewerb zu einem Zentralen Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ eingesetzt. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs hätte jede Form von Bürgerbeteiligung ehrlicher und transparenter gemacht, weil die Bürgerinnen und Bürger ein Bild von dem bekommen hätten, worüber sie entscheiden.
Ich selbst war an den Diskussionen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich in der letzten Ratssitzung geschlossen für den Architekturwettbewerb zu einem Zentralen Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ eingesetzt. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs hätte jede Form von Bürgerbeteiligung ehrlicher und transparenter gemacht, weil die Bürgerinnen und Bürger ein Bild von dem bekommen hätten, worüber sie entscheiden.</p>
<p>Ich selbst war an den Diskussionen im Kulturausschuss und in der Arbeitsgruppe beteiligt. Als uns der Zentrale Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ vorgestellt wurde, habe ich mir nicht vorstellen können, dass die Auseinandersetzung einmal so aus dem Ruder laufen könnte.  Zu Beginn wurde durchaus sachlich diskutiert. Die Vertreter des Vereins für Regionalgeschichte haben Rede und Antwort gestanden und Frau Dr. Wickert hat das pädagogische Konzept vorgestellt. Dabei nahm der Denkort für mich immer klarere Formen an. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement durch den Verein für Regionalgeschichte hinter dem Projekt steht. Ziel des Vereins ist die  regionale Aufarbeitung der NS-Diktatur. Dieser Aufarbeitung sollte in dem geplanten Denkort Raum gegeben werden. Gleichzeitig soll aber auch Initiativen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen  für zeitlich begrenzte aktuelle oder geschichtliche Ausstellungen Raum zur Verfügung stehen. Ein Zentraler Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ muss, damit er überhaupt Sinn macht, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen. Der Verein für Regionalgeschichte hat dazu hervorragende Arbeit geleistet. Das pädagogische Konzept findet in Fachkreisen viel Anerkennung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Leserbriefe der letzten Wochen haben  gezeigt, wie wichtig es gewesen wäre, den Bürgerinnen und Bürgern dieses Projekt konkret vorzustellen.  Mit konkret meine ich sowohl inhaltlich als auch das Gebäude selbst. Dazu hätten wir den Architekturwettbewerb mit  Zeichnungen und Modellen gebraucht. In vielen Köpfen spukte der Reichsbahnwaggon wie er an den Berufsbildenden Schulen steht und Gedanken wie „Schuldzuweisung“ und „Mahnmal“. Diese Bilder und Gedanken wurden von der CDU deutlich forciert durch die unsachlichen Redebeiträge in allen politischen Gremien. In der letzten Ratssitzung ist Herr Rosenthal sogar so weit gegangen den Verein für Regionalgeschichte in seiner Arbeit direkt anzugreifen. Frau Rosenthal  hat ganz offensichtlich die Ratssitzung mit einer zweitklassigen Fernsehshow verwechselt und wollte den Zuschauerinnen und Zuschauern, die sehr zahlreich erschienen waren eine Kostprobe ihrer persönlichen emotionalen Rhetorik bieten. Ich fand es beschämend, wie mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Stadt engagieren,  umgegangen wurde. Ein paar Tage nach der Ratsitzung wurden bereits CDU-Flugblätter gegen den Reichsbahnwaggon in der Fußgängerzone verteilt. Das Ganze nennt sich dann Vorbereitung auf die Bürgerbefragung und auf den Wahlkampf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Uns Grünen ist ein  Zentraler Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ zu wichtig, um ihn im Wahlkampf zu zerreden. Wir können daher gut verstehen, dass der Verein für Regionalgeschichte sich jetzt aus dem Vorhaben zurückgezogen hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir Grünen befürworten nach wie vor einen lebendigen Denkort „Demokratie und Menschenrechte“ und werden nach der Wahl jede neue Initiative zur Umsetzung des Projekts  unterstützen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gesine Ahlers</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fraktionsvorsitzende von</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Verdener Stadtrat</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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